<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Librido.at - Das Magazin</title>
	<atom:link href="http://magazin.librido.at/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://magazin.librido.at</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 31 Jul 2011 07:52:16 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Die literarische Weltreise</title>
		<link>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/die-literarische-weltreise/</link>
		<comments>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/die-literarische-weltreise/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 07:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dertom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mit 80 Buechern um die Welt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.librido.at/?p=104</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die literarische Weltreise ist ein Leseprojekt von Tom Fliri. Es ist geplant mit 80 Büchern aus verschiedenen Ländern die Welt zu umrunden. Die Reise startete bereits am 12.07.2007 auf http://tomino.at und wird nun hier im Magazin forgesetzt. Bereits &#8220;besuchte&#8221; Länder sind bisher:</p>

England und Wales
Irland
Island
Norwegen
Schweden
Finnland
Litauen
Polen
Deutschland
Slowakei
Österreich
Italien
Griechenland
Türkei

<p>In den kommenden Wochen werden die jeweiligen Bücher vorgestellt.</p>
<p>Die Google-Map der Reise in GROSS</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die literarische Weltreise ist ein Leseprojekt von Tom Fliri. Es ist geplant mit 80 Büchern aus verschiedenen Ländern die Welt zu umrunden. Die Reise startete bereits am 12.07.2007 auf <a href="http://tomino.at">http://tomino.at</a> und wird nun hier im Magazin forgesetzt. Bereits &#8220;besuchte&#8221; Länder sind bisher:</p>
<ol>
<li>England und Wales</li>
<li>Irland</li>
<li>Island</li>
<li>Norwegen</li>
<li>Schweden</li>
<li>Finnland</li>
<li>Litauen</li>
<li>Polen</li>
<li>Deutschland</li>
<li>Slowakei</li>
<li>Österreich</li>
<li>Italien</li>
<li>Griechenland</li>
<li>Türkei</li>
</ol>
<p>In den kommenden Wochen werden die jeweiligen Bücher vorgestellt.</p>
<p><a href="http://mapmaker.donkeymagic.co.uk/preview.php?map_id=5761" target="_blank"><strong>Die Google-Map der Reise in GROSS</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/die-literarische-weltreise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>14. Etappe: Türkei</title>
		<link>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/14.-etappe-turkei/</link>
		<comments>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/14.-etappe-turkei/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 07:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dertom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mit 80 Buechern um die Welt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.librido.at/?p=434</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ahmet Ümit: Nacht und Nebel
</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ahmet Ümit: Nacht und Nebel<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3293204341/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=librido-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3293204341"><img src="http://magazin.librido.at/wp-content/uploads/2011/07/nacht_und_nebel.jpg" alt="nacht_und_nebel" title="nacht_und_nebel" width="150" height="249" class="alignleft size-full wp-image-435" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3293204341" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/14.-etappe-turkei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>13. Etappe: Griechenland</title>
		<link>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/13.-etappe-griechenland-nicholas-gage-eleni/</link>
		<comments>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/13.-etappe-griechenland-nicholas-gage-eleni/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 12:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dertom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mit 80 Buechern um die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.librido.at/?p=372</guid>
		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Nicholas Gage: Eleni DTV (2009)</p>
<p>Wovon der Großteil Europas nach den Wirren des 2. Weltkrieges kaum Notiz nahm: in Griechenland herrscht 3 Jahre lang Bürgerkrieg, von 1946 und 1949, zwischen der Demokratischen Armee Griechenlands (DSE) und der rechten Regierung Griechenlands. Eben in dieser Zeit siedelt Nicholas Gage seine Geschichte an, in der es um seine eigene Familie und ganz zentral um das Schicksal von Eleni, Gages Mutter, geht.</p>
<p>Zuerst ist der Krieg fern vom kleinen Dorf in den nordwestlichen Bergen Griechenlands und die Bewohner glauben auch nicht daran, dass ihre Welt in den Strudel des Bürgerkriegs versinken wird. Doch der Lärm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_376" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423107332?ie=UTF8&amp;tag=librido-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3423107332"><img class="size-full wp-image-376 " title="Nicholas Gage: Eleni" src="http://magazin.librido.at/wp-content/uploads/2010/08/eleni.jpg" alt="Nicholas Gage: Eleni" width="150" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Nicholas Gage: Eleni DTV (2009)</p></div>
<p><em>Wovon der Großteil Europas nach den Wirren des 2. Weltkrieges kaum Notiz nahm: in Griechenland herrscht 3 Jahre lang Bürgerkrieg, von 1946 und 1949, zwischen der Demokratischen Armee Griechenlands (DSE) und der rechten Regierung Griechenlands. Eben in dieser Zeit siedelt Nicholas Gage seine Geschichte an, in der es um seine eigene Familie und ganz zentral um das Schicksal von Eleni, Gages Mutter, geht.</em></p>
<p>Zuerst ist der Krieg fern vom kleinen Dorf in den nordwestlichen Bergen Griechenlands und die Bewohner glauben auch nicht daran, dass ihre Welt in den Strudel des Bürgerkriegs versinken wird. Doch der Lärm der Militärs kommt immer näher und im Dorf versuchen sich die Menschen schon von vorneherein auf eine der beiden Seiten zu schlagen, immer bereit, im Bedarfsfall die politischen Fronten wechseln zu können. Doch viele geraten als &#8216;Neutrale&#8217; zwischen die Mühlsteine der Geschichte. Ganz besonders hart trifft es die Familie von Eleni.</p>
<p>Nicolas Gage hat einen sehr persönlichen Bürgerkriegsroman geschrieben. Was man ihm ankreiden kann ist, dass er eindeutig Stellung gegen die kommunistischen Truppen, die auf den Sturz der Regierung aus sind, bezieht. Das mag v.a. damit zusammenhängen, dass Nicolas Gage diesem Dunkel der griechischen Geschichte entkommen ist und die Möglichkeit hatte, den Rest seines Lebens in den USA zu verbringen und die McCarthy-Ära sicherlich in dem jungen Gage seine Spuren hinterlassen hat. Die Greueltaten der DSE sind historisch unumstritten, besonders schlimm war die &#8216;Deportation&#8217; Tausender Kinder in die benachbarten Staaten, die sich unter der Kontrolle der Sowjetunion befanden. Ziel dieser Aktion, die unzählige Familien zersprengte, war die kommunistische Erziehung griechischer Kinder, um später auf loyale Landsleute zurückgreifen zu können. Ein wenig klingt dies nach Methoden der roten Khmer und das in Griechenland. Die rechte Seite kommt jedoch in Gages Roman zu ungeschoren davon.</p>
<p>&#8216;Eleni&#8217; ist ein äußerst lesenswertes Buch und öffnet ein Guckloch in die Geschichte Griechenlands, das in der Schule wohl unerwähnt bleibt.</p>
<p>Das Buch bei Amazon:</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/13.-etappe-griechenland-nicholas-gage-eleni/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>12. Etappe: Italien</title>
		<link>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/12.-etappe-italien/</link>
		<comments>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/12.-etappe-italien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 12:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dertom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mit 80 Buechern um die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.librido.at/?p=370</guid>
		<description><![CDATA[<p>Roberto Saviano: Gomorrha
</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Roberto Saviano: Gomorrha<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423345292/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=librido-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3423345292"><img src="http://magazin.librido.at/wp-content/uploads/2010/08/saviano.jpg" alt="saviano" title="saviano" width="150" height="239" class="alignleft size-full wp-image-430" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3423345292" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/12.-etappe-italien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>11. Etappe: Österreich</title>
		<link>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/11.-etappe-osterreich/</link>
		<comments>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/11.-etappe-osterreich/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 07:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dertom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mit 80 Buechern um die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.librido.at/?p=367</guid>
		<description><![CDATA[<p>Marlene Streeruwitz: Jessica, 30</p>
<p></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marlene Streeruwitz: Jessica, 30</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596161363/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=librido-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3596161363"><img src="http://magazin.librido.at/wp-content/uploads/2010/08/jessica.jpg" alt="jessica" title="jessica" width="150" height="229" class="alignleft size-full wp-image-428" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3596161363" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/11.-etappe-osterreich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>10. Etappe: Slowakei</title>
		<link>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/10.-etappe-slowakei/</link>
		<comments>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/10.-etappe-slowakei/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 07:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dertom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mit 80 Buechern um die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Slowakei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.librido.at/?p=365</guid>
		<description><![CDATA[<p>Colum McCann: Zoli
</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Colum McCann: Zoli<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499239434/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=librido-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3499239434"><img class="alignleft size-full wp-image-423" title="zoli" src="http://magazin.librido.at/wp-content/uploads/2010/08/zoli.jpg" alt="zoli" width="150" height="248" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3499239434" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/10.-etappe-slowakei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>9. Etappe: Deutschland</title>
		<link>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/9.-etappe-deutschland-hans-waal-die-nachhut/</link>
		<comments>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/9.-etappe-deutschland-hans-waal-die-nachhut/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 07:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dertom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mit 80 Buechern um die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.librido.at/?p=363</guid>
		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Hans Waal: Die Nachhut Aufbau Taschenbuch 2009</p>
<p>Fritz, Otto, Josef und Konrad sind loyale SS-Offiziere, die gegen Ende des 2. Weltkriegs den Befehl erhalten, eine große Bunkeranlage unter Einsatz ihres Lebens gegen den Feind zu verteidigen. Diesen Befehl befolgen sie und das jahrzehntelang bis zu einem Großereignis: ihr letzter Dosenöffner geht in die Brüche. Einen möglichen Hungertod vor Augen wagen sie schwerbewaffnet den Schritt nach draußen und dann stehen sie da, vier alte Männer in SS-Uniformen, mitten im ehemaligen Ostdeutschland und dies im Jahre 2004.</p>
<p>Was nun folgt ist eine Geschichte, die der Autor (unter dem Pseudonym Hans Waal) von verschiedenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_398" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-398" title="nachhut_klein" src="http://magazin.librido.at/wp-content/uploads/2010/08/nachhut_klein.jpg" alt="Hans Waal: Die Nachhut Aufbau Taschenbuch 2009" width="150" height="239" /><p class="wp-caption-text">Hans Waal: Die Nachhut Aufbau Taschenbuch 2009</p></div>
<p>Fritz, Otto, Josef und Konrad sind loyale SS-Offiziere, die gegen Ende des 2. Weltkriegs den Befehl erhalten, eine große Bunkeranlage unter Einsatz ihres Lebens gegen den Feind zu verteidigen. Diesen Befehl befolgen sie und das jahrzehntelang bis zu einem Großereignis: ihr letzter Dosenöffner geht in die Brüche. Einen möglichen Hungertod vor Augen wagen sie schwerbewaffnet den Schritt nach draußen und dann stehen sie da, vier alte Männer in SS-Uniformen, mitten im ehemaligen Ostdeutschland und dies im Jahre 2004.</p>
<p>Was nun folgt ist eine Geschichte, die der Autor (unter dem Pseudonym Hans Waal) von verschiedenen Erzählern schildern lässt: da ist zuerst Fritz, einer der vier ‚Deserteure’, der erzählt, in welch eigenartige Welt sie geraten. Nachdem sie im Bunker immer wieder den Lärm von Granaten und Maschinengewehren vernommen hatten – über dem Bunker befand sich ein Übungsplatz der NVA – kommen sie nun in eine menschenleere Umgebung. Auf der Autobahn, die sie dann entdecken, sind keine Panzer mehr unterwegs sondern vorbeiflitzende kleine schnelle Autos, aber da ist auch ein US-amerikanischer Bus, den sie selbstverständlich unter Beschuß nehmen.</p>
<p>Das zweite erzählerische Auge leiht uns ein Kameramann. Das ist die Perspektive der Medien: die nach den großen Schlagzeilen lechzenden Journalisten und ihr Versuch, das Vertrauen der vier alten Männer zu erringen, um noch näher vom Zentrum aus berichten zu können. Dann ist da noch die BKA Beamtin, die nach diesem dreisten Attentat auf die amerikanischen Freund radikal nach einer Lösung dieser Affäre strebt.</p>
<p>Hans Waal hat uns da ein Buch vorgelegt, das skurrile Szenarien und Dialoge liefert, wie die Begegnung zwischen den vier alten Herren und Neo-Nazis und dem daraus resultierenden Unverständnis der Originale, dass die neuen Anhänger ihres Führers gegen die verbündeten Türken wettern. Der Roman birgt Spannung, ohne jedoch zum actiongeladenen Spektakel zu werden, hat humorvolle Passagen, ohne zur Komödie zu werden.</p>
<p>Noch ein finanztechnisches Postskriptum: ‚Die Nachhut’ gibt es jetzt als Taschenbuch.</p>
<p>Das Buch bei Amazon:<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3746625580?ie=UTF8&amp;tag=librido-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3746625580"><img class="alignnone size-full wp-image-72" title="amazon" src="http://magazin.librido.at/wp-content/uploads/2009/09/amazon_favicon.ico" alt="amazon" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/9.-etappe-deutschland-hans-waal-die-nachhut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>8. Etappe: Polen</title>
		<link>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/8.-etappe-polen/</link>
		<comments>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/8.-etappe-polen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 07:02:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dertom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mit 80 Buechern um die Welt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.librido.at/?p=360</guid>
		<description><![CDATA[<p>Radek Knapp: Herrn Kukas Empfehlungen
</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Radek Knapp: Herrn Kukas Empfehlungen<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-418" title="radek_knapp" src="http://magazin.librido.at/wp-content/uploads/2010/08/radek_knapp1.jpg" alt="radek_knapp" width="150" height="237" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://magazin.librido.at/literarische_weltreise/8.-etappe-polen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine verklärende Reise in die eigene und fremde Vergangenheit</title>
		<link>http://magazin.librido.at/rezensionen/walter-grond-der-gelbe-diwan/</link>
		<comments>http://magazin.librido.at/rezensionen/walter-grond-der-gelbe-diwan/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 10:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dertom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.librido.at/?p=350</guid>
		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Walter Grond: Der gelbe Diwan. Haymon Verlag 2009</p>
<p>Walter Gronds neuestes Werk ist nicht nur eine parallel angelegte Reise in die Vergangenheit sowohl der Hauptfigur Paul Clement als auch des Schriftstellers Gustave Flaubert. Es ist vor allem eine Begegnung der Kulturen, beschreibt er doch zum einen die Orientreise Flauberts Mitte des 19. Jahrhunderts und zum anderen die immer wieder schwierige Beziehung Pauls zu seiner Exfrau Behle, welche anatolische Wurzeln hat, die sie aber lange Zeit von sich selbst und vor allem von ihren gemeinsamen Kindern fern hält. Doch es geht in diesem Buch nicht nur um die Begegnungen verschiedener Kulturen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_352" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-352" title="gelber_diwan" src="http://magazin.librido.at/wp-content/uploads/2010/04/gelber_diwan.jpg" alt="Walter Grond: Der gelbe Diwan. Haymon Verlag 2009" width="150" height="241" /><p class="wp-caption-text">Walter Grond: Der gelbe Diwan. Haymon Verlag 2009</p></div>
<p>Walter Gronds neuestes Werk ist nicht nur eine parallel angelegte Reise in die Vergangenheit sowohl der Hauptfigur Paul Clement als auch des Schriftstellers Gustave Flaubert. Es ist vor allem eine Begegnung der Kulturen, beschreibt er doch zum einen die Orientreise Flauberts Mitte des 19. Jahrhunderts und zum anderen die immer wieder schwierige Beziehung Pauls zu seiner Exfrau Behle, welche anatolische Wurzeln hat, die sie aber lange Zeit von sich selbst und vor allem von ihren gemeinsamen Kindern fern hält. Doch es geht in diesem Buch nicht nur um die Begegnungen verschiedener Kulturen, sondern auch um Begegnungen ganz besonderer Menschen. Menschen, die einen prägen und ihre Spuren hinterlassen, selbst wenn sie nicht bei uns bleiben.</p>
<p>Die eigene Vergangenheit wird für Paul Clement nicht durch die Wiedervereinigung mit seiner um etliche Jahre jüngeren Frau wieder lebendig, sondern auch durch ein weniger erfreuliches Ereignis, den Selbstmord seines früheren Freundes und „Mentors“ Johan, einem umjubelten Schriftsteller und ewigen Revolutionär. Johan, der sich aus dem „Ghetto“ des Bulaks dank seines Talents und seiner Zähigkeit herausarbeiten konnte, nur um schließlich an seinen eigenen Ansprüchen, der Gesellschaft und nicht zuletzt auch seinem Alkoholismus zu scheitern. Es kommt hier nicht nur zur Begegnung zweier Individuen, es begegnen sich auch zwei Weltanschauungen, die des jungen zynischen Bohemiens, für den ein früher Tod zum guten Ton des von ihm gepflegten Images gehört, und die des kämpferischen Emporkömmlings, der sich in seiner permanenten Kritik an der Welt und den Menschen inszeniert und sich doch im Grunde nur für sich selbst interessiert. Je weiter sich die Geschichte entwickelt, desto klarer wird: Johan erschafft keine Geschichten, er erschafft sich selbst, und Paul ist dabei, genauso wie zahlreiche andere, nur eine weitere Figur, die den Mythos Johan noch weiter stützt.</p>
<p>Walter Grond ist kein Freund der einfachen Worte. Großzügig und ausschweifend wird hier formuliert, wird eine „Frau wie eine Fee“ beschrieben oder wie „eine Heilige“, werden Geheimnisse im Tagebuch „usurpiert“ und bildhaft Orte, Geschehnisse und Figuren über viele Zeilen hinweg  beschrieben. Eine klare, stringente Erzähllinie lässt sich hier nur schwerlich finden, und auch der „Höhepunkt“ scheint nur ein vermeintlicher zu sein. Doch wer Herz und Geduld hat für ein Buch, das voll von stillen Betrachtungen des lauten Lebens ist, der wird hier fündig. Schließlich kann man nicht alles im Leben kurz und knapp beschreiben.</p>
<p>Walter Grond: Der gelbe Diwan<br />
320 Seiten<br />
Haymon Verlag 2009</p>
<p>Rezension von Yvonne Brandt</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://magazin.librido.at/rezensionen/walter-grond-der-gelbe-diwan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eternal Sunshine</title>
		<link>http://magazin.librido.at/rezensionen/james-frey-strahlend-schoener-morgen/</link>
		<comments>http://magazin.librido.at/rezensionen/james-frey-strahlend-schoener-morgen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 07:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dertom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.librido.at/?p=339</guid>
		<description><![CDATA[<p><p class="wp-caption-text">James Frey: Strahlend schöner Morgen. Ullstein 2009</p>Ich sehe die Menschen, die hier leben, zehn, zwölf, irgendwann vielleicht fünfzehn, zwanzig oder fünfundzwanzig Millionen, schwarz, weiß, gelb, braun, Menschen, die getrennt oder zusammen leben, Menschen, die sich lieben, hassen, töten, schlagen oder die sich helfen, alle sind hier, und es werden täglich mehr, sie breiten sich aus, ballen sich, treten und verdrängen sich, täglich werden es mehr. Ich sehe sie kommen.</p>
<p>Dylan und seine Freundin Maddie, beide 19 Jahre jung, fliehen – nicht nur, aber vorwiegend vor ihren Eltern – aus ihrem Heimatkaff in Ohio, um in L.A. eine bessere Zukunft zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_340" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img src="http://magazin.librido.at/wp-content/uploads/2010/01/strahlend_schoener_morgen.jpg" alt="James Frey: Strahlend schöner Morgen. Ullstein 2009" title="strahlend_schoener_morgen" width="150" height="239" class="size-full wp-image-340" /><p class="wp-caption-text">James Frey: Strahlend schöner Morgen. Ullstein 2009</p></div><em>Ich sehe die Menschen, die hier leben, zehn, zwölf, irgendwann vielleicht fünfzehn, zwanzig oder fünfundzwanzig Millionen, schwarz, weiß, gelb, braun, Menschen, die getrennt oder zusammen leben, Menschen, die sich lieben, hassen, töten, schlagen oder die sich helfen, alle sind hier, und es werden täglich mehr, sie breiten sich aus, ballen sich, treten und verdrängen sich, täglich werden es mehr. Ich sehe sie kommen.</em></p>
<p>Dylan und seine Freundin Maddie, beide 19 Jahre jung, fliehen – nicht nur, aber vorwiegend vor ihren Eltern – aus ihrem Heimatkaff in Ohio, um in L.A. eine bessere Zukunft zu suchen und nicht wie ihre Eltern zu enden.</p>
<p>Old Man Joe, Obdachloser und Experte für billigen Chablis, entgegen aller Vermutungen und seines weißen Haares noch nicht mal 40 Jahre alt, verlässt jeden Tag noch vor der Dämmerung seinen Schlafplatz in der Toilette eines Taco-Ladens, um am nahe gelegenen Strand auf „eine Antwort zu warten“.</p>
<p>Amberton Parker, berühmter, steinreicher und überdies fabelhaft aussehender Hollywood-Actionfilm-Blockbuster-Star, als solcher folglich mit variablem und gänzlich irrelevantem Alter gesegnet, führt, um seine Homosexualität vor den Medien geheim zu halten, eine Scheinehe mit Casey, ebenfalls eine berühmte, steinreiche und fabelhaft aussehende Aktrice.</p>
<p>Esperanza Hernandez, die wunderschöne und intelligente Tochter mexikanischer Einwanderer, auf amerikanischem Boden geboren und darum amerikanische Staatsbürgerin, leidet unter ihrer despotischen Chefin Mrs. Campbell, der Unmöglichkeit einer Liebesbeziehung mit deren Sohn Doug und nicht zuletzt an ihren Oberschenkeln.</p>
<p>Dies sind die Protagonisten in James Freys aktuellem L.A.-Roman, deren Geschichten allerdings nur einen Teil der knapp 600 Seiten füllen. Dazwischen finden sich immer wieder (mehr oder weniger) kurze Episoden über schier unzählige Personen, deren berufliches Spektrum sich vom erfolgreichen Freizeitparkbetreiber über einen zum (stereo)typischen, sprich skrupellosen Paparazzo mutierten Fotografen bis hin zum mit Waffen handelnden Misanthropen erstreckt. Diese haben jedoch nichts mit den „eigentlichen“ Geschichten bzw. miteinander zu tun und sind nur durch die Tatsache miteinander verbunden, dass sie zumindest irgendwann einmal zumindest irgendetwas in Los Angeles zu tun hatten.</p>
<p>Doch die Hauptrolle in diesem Roman spielt unbestritten die Stadt selbst, deren Funktion eindeutig über die eines simplen Schauplatzes hinausgeht: Nicht nur, dass alle Abschnitte durch jeweils eine Seite mit historischen Fakten oder Begebenheiten über die Stadt der Engel getrennt sind, die sich meist durch ihre geringe Länge, aber immer durch ihre Position im Zentrum der Buchseite auszeichnen, was ihren besonderen Charakter und Status nochmal herausstreicht; Frey würdigt die Stadt auch, indem er – wiederum unter anderem, versteht sich – den diversen Stadtteilen, den beinahe schon beängstigend vielen Naturkatastrophen in dieser Gegend und den herrschenden Gangs ein eigenes Kapitel widmet – nicht zufällig behandelt die mit Abstand schönste Passage des ganzen Romans lediglich die größten Highways in und um der Stadt. </p>
<p>Durch diese Masse an Informationen und deren Anordnung (Banales steht hier übergangslos neben Schrecklichem) ergibt sich einerseits ein umfangreiches, wirklich stimmiges und dynamisches Bild von Los Angeles (auf die abgenutzte Mosaik-Steinchen-Metapher verzichte ich hier gerne mal), das vielen Auswanderern, egal ob aus China, Chino oder Chihuahua, noch immer als verheißungsvolles Land gilt, wo sich mit etwas Anstrengung, aber nichtsdestotrotz vermeintlich schnell und einfach eine buchstäbliche oder metaphorische Hollywood-Karriere machen lässt, kitschiges Sonnenuntergang-Happyend inklusive. </p>
<p>Andererseits, und das ist das große Manko des Buches, schafft es Frey nicht dauerhaft, die Spannung aufrechtzuerhalten, wenn er die Hauptplots  ständig unterbricht: Gerade hat man noch mit Old Man Joe gehofft, genug Geld für den täglichen Alkoholbedarf zu erbetteln, wird man plötzlich brutal herausgerissen und mit Ambertons Geschichte konfrontiert. Oder Esperanzas. Oder Dylans, Maddies, oder von Sonstwem. Oder man erfährt stattdessen unzählige „lustige Tatsachen“ über L.A., die aber nicht immer lustig und auch nicht immer Tatsachen sind. Es stellt sich hier vor allem die Frage, wie, nicht sinnvoll für den Autor, sondern nützlich für den Leser mehrseitige Aufstellungen über Soldateninvaliden, Waffenkäufer und verkaufte Waffen, berühmte Galerien und die schon erwähnten Gangs sind, wenn sie ordentlich aufgestellt, aber unkommentiert (auf den Leser) gelassen werden. Zudem sind beinahe alle Personen und Geschichten arg klischeebeladen und wenig originell, fast alles kennt man schon, von (schlecht recherchierten) Fernsehberichten und, natürlich, ebenso aus Hollywood. (Doch dies ist ja das leidige Problem mit dem Klischee: Es macht auch vor dem Leben nicht Halt.) </p>
<p>Dennoch, „Strahlend schöner Morgen“ ist, bei aller Kritik, ein amüsanter und definitiv lesenswerter Roman – auch sehr leicht und schnell zu lesen, trotz seines Umfangs. Frey schafft es, zu unterhalten und L.A. in all seiner Schönheit, aber auch in all seiner Grausamkeit zu zeigen und so beim Leser ein ambivalentes Gefühl zu hinterlassen: Man will unbedingt an einem bestimmten Ort und gleichzeitig so weit weg wie nur möglich davon sein. In the city of angels, where the sun is always shining.</p>
<p>James Frey: Strahlend schöner Morgen<br />
Ullstein 2009<br />
592 Seiten</p>
<p>Rezension von Simon Zorcatra</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://magazin.librido.at/rezensionen/james-frey-strahlend-schoener-morgen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

